Sie elektrifizieren Ihre Flotte oder planen es. Die Auswahl an Ladelösungen ist groß: Ladesäulen zur Installation, Ladekarten, Connected Kabel, Netzwerk-Abonnements, Verwaltungsplattformen. Wie wählen Sie die passende Lösung für Ihr Unternehmen?
Für ein kleines oder mittleres Unternehmen mit 1 bis 10 Fahrzeugen gelten besondere Rahmenbedingungen: kein eigener Flottenmanager, begrenzte Budgets und selten ein IT-Team, das ein komplexes Tool einführen könnte. Es kommt also darauf an, eine einfache, zuverlässige Lösung zu wählen, die den Verwaltungsaufwand verringert statt ihn zu erhöhen.
In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Optionen vor und helfen Ihnen, eine passende Lösung für Ihr Unternehmen einzurichten.
Die wichtigsten Punkte:
- Es gibt keine Universallösung: Jede Situation (häufige Fahrten, am Standort geparkte Fahrzeuge, Mitarbeiter, die zu Hause laden) erfordert eine passende Antwort.
- Für das Laden unterwegs ist die Ladekarte für Unternehmen die unverzichtbare Grundlage.
- Für das Laden zu Hause ist das Connected Kabel die am schnellsten einsetzbare Option, ganz ohne Bauarbeiten.
- Für das Laden am Standort reichen meist ein oder zwei vernetzte Ladesäulen.
- Entscheidend ist die Zentralisierung: eine einzige Rechnung, ein einziges Dashboard und keine Belege mehr zu erstatten.
- Die Pakete Classic und Advanced von Chargemap Business sind online buchbar, ohne Termin.
- Bei der Wahl einer Ladelösung für eine kleine Flotte geht es nicht um ein einzelnes Produkt, sondern um eine umfassendere Frage: Wo laden die Fahrzeuge und unter welchen Bedingungen?
Lösung 1: die Ladekarte für Unternehmen, die Priorität für mobile Flotten
Wenn Ihre Fahrer unterwegs sind, auch nur gelegentlich, ist die Ladekarte für Unternehmen in der Regel die erste Lösung, die Sie einführen sollten. Ohne passendes Tool treten genau hier die betrieblichen Schwierigkeiten am schnellsten auf.
Was ist das? Eine Ladekarte, auch RFID-Karte genannt, ermöglicht einem Fahrer den Zugang zu öffentlichen Ladesäulen zahlreicher Netzwerke, ohne Konto und ohne Vorauszahlung. Die Abrechnung erfolgt zentral über das Unternehmen, mit einer einzigen Monatsrechnung und dem Detail jedes Ladevorgangs.
Was ändert sich konkret? Ohne Ladekarte muss der Fahrer eine freie Ladesäule finden, die App des jeweiligen Netzwerks herunterladen, mit seiner privaten Karte zahlen, einen Beleg aufbewahren und ihn am Monatsende einreichen. Bei mehreren Fahrern und wiederholten Fahrten entsteht so ein erheblicher Verwaltungsaufwand, und die Kosten lassen sich schwerer kontrollieren. Mit einer Ladekarte pro Fahrzeug lädt der Fahrer einfach mit der Karte, und die Daten werden automatisch zusammengeführt: genutztes Netzwerk, Dauer, verbrauchte Energie und Kosten.
Das entscheidende Kriterium: die Netzabdeckung. Hier unterscheiden sich die Karten deutlich. Eine geringe Abdeckung zwingt dazu, mehrere Apps und Zahlungsmittel zu nutzen. Die Chargemap Business Ladekarte bietet Zugang zu mehr als 2.000 kompatiblen Netzwerken in Frankreich und Europa, einschließlich Schnellladenetzen an Autobahnen für lange Strecken.
Lösung 2: die Ladesäule am Standort, nützlich, aber nicht immer vorrangig
Ein oder zwei Ladesäulen auf dem Firmenparkplatz zu installieren, ist oft die erste Option, an die man denkt. Das ist naheliegend: Wenn die Fahrzeuge nachts oder zwischen zwei Einsätzen am Standort stehen, können sie dort selbstständig laden.
Wann ist diese Lösung sinnvoll? Die Ladesäule am Standort eignet sich, wenn die Fahrzeuge regelmäßig an denselben Ort zurückkehren (Firmensitz, Depot, Niederlassung) und die elektrische Infrastruktur es zulässt. Für eine kleine Flotte reichen meist ein oder zwei AC-Ladesäulen mit 7 bis 22 kW. Schnellladen ist für die tägliche berufliche Nutzung in der Regel nicht nötig.
Worauf Sie achten sollten: die Vernetzung. Eine nicht vernetzte Ladesäule bietet wenig Transparenz: Nutzung, verbrauchte Energie oder Störungen lassen sich kaum erfassen. Selbst bei zwei Ladepunkten lohnt sich eine steuerbare Ausstattung mit Zugang zu einem Dashboard. So erhalten Sie verlässliche, auswertbare Daten zu den tatsächlichen Kosten.
Was diese Lösung nicht abdeckt. Die Ladesäule am Standort deckt das Laden im Büro ab, aber weder den Bedarf der Fahrer unterwegs noch den der Mitarbeiter, die ihr Fahrzeug mit nach Hause nehmen. Sind Ihre Teams unterwegs, sollten Sie die Ladesäule am Standort mit einer Ladekarte kombinieren.
Mehr dazu: Ladesäulen im Unternehmen: Pflichten, Förderungen und Kosten 2026
Lösung 3: das Laden zu Hause, eine flexible Alternative
Wenn Dienstwagen bei den Mitarbeitern zu Hause geladen werden, gibt es zwei Hauptoptionen: das Connected Kabel, das an eine Haushalts- oder verstärkte Steckdose angeschlossen wird, und die Wallbox, eine fest installierte Ladesäule zu Hause.
Laden zu Hause für Mitarbeiter: feste Ladesäule oder Connected Kabel?
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Das Connected Kabel ist die am schnellsten einsetzbare Option, ohne größere Bauarbeiten: Die Box wird an eine vorhandene Steckdose angeschlossen. Die Ladeleistung hängt jedoch stark vom Steckdosentyp ab.
An einer normalen Haushaltssteckdose (2,3 kW) dauert es etwa 18,5 Stunden, um 40 kWh zu laden. Diese Lösung ohne Investition eignet sich vor allem für gelegentliche Nutzung oder geringe Fahrleistungen.
An einer verstärkten Green'Up-Steckdose (3,7 kW) sinkt die Ladezeit auf etwa 12 Stunden, was für das nächtliche Laden in der Regel ausreicht. Die Installation erfordert einen Elektriker (einige hundert Euro) und ist ein guter Kompromiss für eine schnelle Ausstattung.
Die Wallbox (7,4 kW) bietet den größten Komfort: etwa 6 Stunden für 40 kWh, je nach gewählter Lösung mit Überwachung und automatisierter Weiterberechnung. Rechnen Sie mit etwa 800 € für Gerät und Installation. Diese Option eignet sich für intensive Nutzung oder wenn das Fahrzeug nicht die ganze Nacht angeschlossen bleiben kann.
- Connected Kabel an Haushaltssteckdose: 2,3 kW, etwa 18,5 h
- Connected Kabel an Green'Up-Steckdose: 3,7 kW, etwa 12 h
- Wallbox: 7,4 kW, etwa 6 h
Schätzungen für 40 geladene kWh, Richtwerte je nach Fahrzeug.
In beiden Fällen gibt es automatische Abrechnungslösungen: Der Verbrauch zu Hause wird gemessen und dem Fahrer erstattet, ohne dass er etwas vorstrecken muss.
So wählen Sie je nach Situation
Suchen Sie nicht nach der idealen Lösung, sondern gehen Sie von Ihrer konkreten Situation aus.
Sind Ihre Fahrer regelmäßig unterwegs? Beginnen Sie mit der Ladekarte. Sie ist der direkteste Baustein, am schnellsten eingeführt und löst das größte Problem im Arbeitsalltag.
Stehen Ihre Fahrzeuge nachts am Standort? Ergänzen Sie ein oder zwei vernetzte Ladesäulen. Zwei gut überwachte Ladepunkte bringen mehr als ein Park nicht gesteuerter Ladesäulen.
Nutzen Ihre Mitarbeiter die Fahrzeuge auch zu Hause? Prüfen Sie Lösungen für das Laden zu Hause: das Connected Kabel für eine schnelle Einführung, die feste Ladesäule für intensive Nutzung. Die automatische Weiterberechnung vermeidet zusätzlichen Verwaltungsaufwand.
Möchten Sie alles zentralisieren, ohne Zeit dafür aufzuwenden? Genau dafür gibt es die Pakete Classic und Advanced von Chargemap Business: Zugang zum öffentlichen Ladenetz, Überwachung der Ladesäulen am Standort und ein einheitliches Dashboard, alles direkt online verfügbar, ohne Vertriebstermin.
Bei einer kleinen Flotte geht es nicht nur darum, laden zu können. Es geht darum, die Ausgaben im Griff zu behalten, Spesenabrechnungen zu reduzieren und über verlässliche Kennzahlen zur Steuerung Ihrer TCO zu verfügen.
Mit Chargemap Business profitieren Sie von einem einheitlichen Ansatz:
- Zentralisierung des Ladens unterwegs (Ladekarte) und der Verbrauchsdaten.
- Automatische Weiterberechnung des Ladens zu Hause, ohne Vorauszahlung und ohne Belege.
- Kostenkontrolle und Steuerung über ein einziges Dashboard, um die Nutzung zu analysieren, Standorte zu vergleichen und Abweichungen zu erkennen.
- Optimierung der TCO dank eines klaren Blicks auf die Energiekosten und einer Ausstattung, die zu Ihrer tatsächlichen Nutzung passt.
Wenn Sie von Ihrer Situation ausgehen (unterwegs, Standort, zu Hause), setzen Sie die passende Kombination ein, sparen Zeit und behalten Ihr Budget im Griff.


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