Auf dem Markt für berufliches Laden gibt es mehrere Tarifmodelle, vor allem Einheitstarife und die Abrechnung zum tatsächlichen Preis. Wer sie versteht, kann die Ladekosten seiner Fahrzeugflotte vor allem optimieren und kontrollieren. Hier ein Überblick, damit Sie die wirtschaftlichste und transparenteste Wahl für Ihr Unternehmen treffen!
Das Wichtigste
- Zwei vorherrschende Modelle: Einheitstarif (ein Preis pro kWh) vs. Abrechnung zum tatsächlichen Preis (Preis der Ladesäule + Marge).
- Abrechnung zum tatsächlichen Preis: langfristig günstiger, vor allem für intensiv genutzte Flotten.
- Vorteile: Transparenz, Abstimmung auf die Nutzung, einfache Nachverfolgung über eine Management-Plattform.
Die zwei wichtigsten Tarifmodelle verstehen
Der Einheitstarif: einfach, aber oft teurer
Beim Einheitstarif bleibt der Preis pro Kilowattstunde (kWh) gleich, egal welches Ladenetz genutzt wird. Dieses Modell überzeugt durch seine Übersichtlichkeit, vor allem für Fuhrparkmanager, die einen klaren Blick auf die Kosten wollen. Doch diese Einfachheit hat ihren Preis: Um Verluste zu vermeiden, liegt der Tarif meist über dem tatsächlichen Marktdurchschnitt. Er muss nämlich die Preisunterschiede zwischen den verschiedenen Ladesäulenbetreibern abdecken.
Das Ergebnis: Die Nutzer zahlen oft mehr als die tatsächlichen Kosten der verbrauchten Energie.
Die Abrechnung zum tatsächlichen Preis: fairer und oft günstiger
Bei der Abrechnung zum tatsächlichen Preis gilt direkt der vom Netz angezeigte Preis, zuzüglich einer festen und transparenten Marge. Sie spiegelt die genauen Ladekosten wider, sodass Unternehmen die günstigsten Ladesäulen voll ausnutzen können.
Dieses Tarifmodell ist in der Regel günstiger, vor allem für Flotten mit regelmäßiger oder intensiver Nutzung. Außerdem entspricht der gezahlte Preis der tatsächlichen Nutzung, und dank zentraler Verwaltung bleibt alles einfach nachvollziehbar.
Ein konkretes Beispiel: ein Unterschied, der zählt
Typische Tarife: 0,36 €/kWh vs. 0,10 €/kWh
Nehmen wir einen einfachen Fall: Ein Unternehmen lädt seine Fahrzeuge regelmäßig im Netz X.
Bei der Abrechnung zum tatsächlichen Preis können die Kosten auf 0,10 €/kWh ohne MwSt. sinken. Ein Einheitstarif liegt dagegen oft bei rund 0,36 €/kWh ohne MwSt., je nach Anbieter sogar darüber.
Auf den ersten Blick mag der Unterschied gering erscheinen. Doch bei Tausenden von Kilometern pro Monat wird der Kostenunterschied schnell erheblich.
Große Auswirkungen auf Firmenflotten
Bei hohen Lademengen können die Einsparungen durch die Abrechnung zum tatsächlichen Preis erheblich sein! Für Fuhrparkmanager wirkt sich dieser Unterschied direkt auf die TCO (Gesamtbetriebskosten) der Elektrofahrzeuge aus und damit auf die Rentabilität ihrer gesamten Mobilitätspolitik.
Abrechnung zum tatsächlichen Preis: eine strategische Wahl für Profis
Transparent und für verschiedene Nutzungen geeignet
Die Abrechnung zum tatsächlichen Preis bietet einen klaren und genauen Blick auf die Ladekosten: Jeder Ladevorgang spiegelt den genauen Tarif der genutzten Ladesäule wider, zuzüglich einer festen, im Voraus bekannten Marge. Diese Transparenz schätzen vor allem Unternehmen, die ihr Budget im Griff behalten und ihre Ladepolitik an die tatsächliche Nutzung ihrer Mitarbeiter anpassen wollen.
Einfache Nutzung trotz schwankender Preise
Die Abrechnung zum tatsächlichen Preis mag kompliziert wirken, ist es aber nicht! Dank der zentralen Management-Tools mancher Anbieter behalten Unternehmen einen klaren, gesammelten Überblick über ihre Ausgaben. So verbinden sie flexible Nutzung und Kostenoptimierung, ohne den Verwaltungsaufwand im Alltag zu erhöhen.
Bei Chargemap Business haben wir uns für Transparenz entschieden
✅ Abrechnung zum tatsächlichen Preis
✅ Feste und bekannte Marge
✅ Klarer Überblick über die Kosten
Unser Ziel? Unseren Geschäftskunden eine faire, transparente Lösung zu bieten, die zu ihrer Nutzung passt.
Fazit
Angesichts der verschiedenen Tarifmodelle sollten Unternehmen auf flexible, transparente und wirtschaftlich vorteilhafte Lösungen setzen.
Die Abrechnung zum tatsächlichen Preis, die sich an der Nutzung in der Praxis orientiert, erweist sich als leistungsstarke Alternative für Profis, die ihre Kosten optimieren wollen, ohne auf eine einfache Verwaltung zu verzichten.



